Details
ISBN/EAN: 978-3-8012-0549-2
Einband: Paperback
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2019
1. Auflage 2019
Erschienen am:
27.05.2019
27.05.2019
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
296 S.
296 S.
Format (T/L/B):
2.6 x 20.5 x 14 cm
2.6 x 20.5 x 14 cm
Hersteller:
Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH
alexander.behrens@dietz-verlag.de
info@dietz-verlag.de
Dreizehnmorgenweg 24
DE 53175 Bonn
Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH
alexander.behrens@dietz-verlag.de
info@dietz-verlag.de
Dreizehnmorgenweg 24
DE 53175 Bonn
Weitere Details
arrow_forward_ios
'Wir wollen mehr Demokratie wagen'
Antriebskräfte, Realität und Mythos eines Versprechens, Willy-Brandt-Studien 6
32,00 €
inkl. MwSt.
Lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen
Beschreibung
"Wir wollen mehr Demokratie wagen." Dieser Satz von Willy Brandt ist zum legendären Leitspruch für die Reformen in der Bundesrepublik am Übergang von den 1960er- zu den 1970er-Jahren geworden. Der Sammelband analysiert die Hintergründe und die gewollten sowie die ungewollten Folgen und Wirkungen jenes Versprechens und ordnet die Demokratisierungs- und Liberalisierungsbestrebungen der Ära Brandt in den internationalen Kontext ein. Willy Brandt weckte 1969 hohe Erwartungen, die von der sozial-liberalen Koalition aber nur zum Teil erfüllt wurden. Zunächst beschleunigten sich gesellschaftliche Demokratisierungsprozesse von unten, deren Akteure die Forderung nach "mehr Demokratie" häufig viel radikaler auslegten, als es den Regierungsparteien lieb war. Was Umfang und Tempo der Reformen anging, lag die Bundesrepublik im internationalen Vergleich gleichwohl mit an der Spitze. In der bundesdeutschen Außenpolitik der 1970er- und 1980er-Jahre spielte das Konzept der Demokratie dagegen eine überraschend geringe Rolle.
Über Axel Schildt, Wolfgang Schmidt
Axel Schildt, geb. 1951, Prof. em. Dr. phil., Mitglied im Vorstand der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, 2002-2017 Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.