Details

ISBN/EAN: 978-3-96202-038-5
Weitere Details
Übersetzer:
Lilian Pithan
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
75 S.
Format (T/L/B):
1 x 19 x 14 cm

Hersteller:
Sujet Verlag
kontakt@sujet-verlag.de
Bornstraße 18
DE 28195 Bremen


Weitere Details arrow_forward_ios

Gedächtnishunde

Ausgewählte Gedichte

12,80 €
inkl. MwSt.

Nachfragen

Beschreibung

Die titelgebenden Gedächtnishunde tragen Erinnerungen in das Gedächtnis und damit zurück in die Gegenwart. Erinnerungen, die von Krieg, Schmerz und schmerzender Liebe durchtränkt sind, werden durch die metaphorischen Vierbeiner reanimiert, wodurch sie auch in der Zukunft ein stetiger Begleiter sein werden. So, wie die Erlebnisse keiner Zeit mehr zuzuschreiben sind, werden die verwendeten Tempora diffus. Ramy Al-Asheq wandert in seinem Gedichtband von drastischen Bildern des Krieges zu verflossenen Liebschaften. "Die Perspektiven knirschen und die Bilder, die Ramy Al-Asheq findet, lassen den Skandal der Gleichzeitigkeit von Krieg und Frieden erfahrbar werden." (Monika Rinck)

Über Ramy Al-Asheq

Ramy Al-Asheq ist ein syrisch-palästinensischer Dichter, Journalist und Kurator. Er hat fünf Gedichtbände auf Arabisch veröffentlicht. Seine Texte wurden in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften auf Bosnisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kurdisch und Spanisch veröffentlicht. Einige seiner Gedichte wurden in Lieder, Performances und bildende Kunst umgesetzt. 2014 erhielt Al-Asheq ein Aufenthaltsstipendium für das Heinrich-Böll-Haus Langenbroich. Ein Jahr später wurde er von der Al-Qattan Stiftung in Ramallah mit einem Literaturpreis ausgezeichnet. Ende 2017 lancierte Al-Asheq das deutsch-arabische Kulturmagazin FANN. Außerdem ist er Kurator für das Literaturhaus Berlin und Mitgründer der Arabisch-deutschen Literaturtage Berlin. 2018 erhielt er ein Literaturstipendium der Akademie der Künste in Berlin sowie zwei Aufenthaltsstipendien für das Künstlerhaus Lukas (Arenshoop) und das Künstlerdorf Schöppingen.

Leseprobe

Ich liebte eine Stadt, die meinen Bauch schmerzte Gebar Erinnerungen, die mich vergaßen Freundete mich mit der Zeit an und alterte Meine Lieder überließen mich dem Rost Bis heute Habe ich nicht gelernt, wie man die Liebe aufzieht